Ein ganztägiger Ausflug führt uns heute nach Gallipoli, Perle am Ionischen Meer. Die Stadt wirkt wie eine schwimmende Festung mit lebendigem Fischereihafen.
Das Castell ist aus der Normannenzeit, eine vollständige Stadtmauer um die Altstadt, auf der man um die ganze Altstadt herumspazieren kann. Bei strahlendem Sonnenschein und einem lauen Lüftchen ein richtiges Vergnügen.
Am Hafen wird frischer Fisch angeboten und jede Menge Schalentiere. Miesmuscheln werden hier roh verzehrt, wie Austern...
Die kleine Altstadt ist rasch durchquert, man spaziert durch ein Labyrinth von engen Altstadtgassen, durch die der Italiener selbstverständlich mit seinem Auto fährt.....
In der Mitte liegt der Dom, rundherum sind viele Geschäfte, wo lokale Weine und Olivenöl angeboten werden.
Eine Renovierung der Altstadt hat kaum stattgefunden, auch überdecken nicht Dutzende von Farbschichten ursprüngliche Mauern. Alles ist wie aus einer alten Zeit und die Fischer mit ihrem öffentlich gezeigtem Alltag tüpfeln das I.
Es geht weiter......der Bus bewegt sich nun auf Santa Maria di Leuca zu.
Dort gibt es Pause am Strand. Junge Leute üben sich im Wellensurfen, wir Alten im Essen.
Die Lasagne war essbar, mehr nicht.. Der Sitzplatz direkt am Meer hingegen sehr schön.
Ich streife noch ein wenig durch die Gassen und entdecke wunderschöne Villen. Die meisten sind leer, die Leute kommen wohl nur im Sommer. Vieles verfällt.
Die Lokale in der 2. Reihe machen einen deutlich besseren Eindruck, aber da komme ich wohl nicht mehr hin...ich genieße ein kurzes Sonnenbad am Strand.
Vorbei an kärglichen Resten einer Burg gehe ich zum Parkplatz.... Es geht nun auf den Berg....
Hier ist also wieder einmal die Welt zu Ende, und Adria und Ionisches Meer treffen sich.
Zu besonderen Festtagen läuft Wasser über eine steile Treppenanlage kaskadenförmig von oben herab bis zur Strandpromenade.
Dort gibt es mehrere unterschiedliche Thermenwässer, die bereits seit Jahrhunderten bekannt sind. Aristokratische Villen und Paläste zieren den Ort. Auch hier: oft nur noch morbider Charme ehemaliger Prachtgebäude. Es soll abermals in sein, sich hier eine Villa zuzulegen.
Der Besuch des Ortes war eher überflüssig. Lange Anfahrt, tote Hose.... Eis und Kaffee gab es und ganz viele Motorradfahrer, die über die Serpentinenstraßen hierher eine tolle Anfahrt haben.












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